Ursachen einer COPD

Normalerweise sind die Atemwege mit einer schützenden Schleimhaut ausgekleidet.
Auf dieser sind kleine Flimmerhärchen, die den Schleim kontinuierlich nach oben transportieren. Bei Patienten mit einer COPD ist diese Schleimhaut durch chronische Entzündungen, die durch schädigende Partikel (wie z. B. Zigarettenrauch) hervorgerufen werden, beschädigt oder sogar teilweise zerstört. Ohne diese wird das produzierte Sekret nur durch regelmäßiges Abhusten gegen die Schwerkraft heraustransportiert. Auch können sich Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien leichter in der Lunge ausbreiten. Der Körper aktiviert Immunabwehrzellen, die die Erreger vernichten sollen. Diese körpereigenen Abwehrstoffe greifen nicht nur die Krankheitserreger an, sondern auch das bereits beschädigte Lungengewebe.

Auslöser für diese Schädigungen ist im Großteil der Fälle das Rauchen! Eine genetische Ursache, häufige Atemwegsinfekte in der Kindheit, Passivrauchen oder das Einatmen von Schadstoffen, wie es bei manchen Berufen der Fall sein kann, begünstigen ebenfalls die Entstehung einer COPD.

Risiko Rauchen

Bei mindestens 8 von 10 Patienten hat das Rauchen die COPD verursacht. Auch das Passivrauchen kann einer COPD zugrunde liegen! Also vermeiden Sie Rauch, so gut Sie können.