Notfallplan: leichter bis mittelschwerer Asthmaanfall


Hier können Sie den Notfallplan als PDF-Datei downloaden und einen Ausdruck machen. Tragen Sie ein, was Ihnen Ihr Arzt für den Notfall verordnet hat bzw. nehmen Sie den Notfallplan bei Ihrem nächsten Arztbesuch mit.

Tipp

Grundsätzliches Verhalten beim Asthmaanfall

  • Ruhe bewahren
  • enge Kleidung lockern
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Verhalten im Notfall

Ein Asthmaanfall kündigt sich oft über mehrere Tage hinweg an, obwohl viele Asthmatiker glauben, dass die Atemnot plötzlich bzw. anfallsartig auftritt. Das liegt daran, dass Verschlechterungen oft unbemerkt in kleinen Schritten eintreten.

Zeichen für eine Verschlechterung der Asthmakontrolle

  • Abnahme der morgendlichen Peak-Flow-Werte und Zunahme der tageszeitlichen Schwankungen,
  • Zunahme der Atemnot besonders in der Nacht,
  • Zunahme des Hustens besonders in der Nacht,
  • Veränderung des Auswurfs bezüglich Menge, Farbe und Zähigkeit,
  • Abnahme der körperlichen Belastbarkeit,
  • Zunehmender Gebrauch des Notfallsprays,
  • Anzeichen eines Infekts, wie z. B. erhöhte Temperatur, Halsschmerzen.

Wichtig bei einem sich ankündigenden Asthmaanfall ist die richtige Reihenfolge der verschiedenen Maßnahmen. Sie sollten das richtige Vorgehen im Notfall deshalb mit Ihren Angehörigen durchsprechen, so dass jeder weiß, was zu tun ist. Hilfreich ist dabei ein individueller Notfallplan, den Ihr Arzt für Sie zusammenstellen sollte.

Von einem leichten bis mittelschweren Asthmaanfall spricht man, wenn der Peak-Flow-Wert über 50 % des persönlichen Bestwertes liegt und normales Sprechen noch möglich ist. Beim schweren bis lebensbedrohlichen Anfall ist normales Sprechen nicht mehr möglich, der Peak-Flow-Wert liegt unter 50 % des Bestwertes (bzw. unter 100 l/min).