• xxnewsxx
  • xxnewsxx

  • xxnewsxx
  • xxnewsxx

 

Sommer

Die Sommerzeit ist die klassische Urlaubs- und Reisezeit. Aber der Pollenflug kennt keinen Urlaub. Wie der Pollenflugkalender zeigt, ist jetzt die Hauptblütezeit von Gräsern, Spitzwegerich, Brennnessel, Beifuß und Traubenkraut (Ambrosia). Planen Sie jetzt Ihre Freizeitaktivitäten auf der Grundlage tagesaktueller und regionsbezogener Pollenflugvorhersagen.

Aber auch schon bei der Planung Ihres Urlaubs können Sie bei einem polleninduzierten allergischem Asthma etwas für Ihre Erkrankung tun. An der See oder auf den Nordseeinseln kommen besonders bei anlandigen Winden weniger Pollen vor, als im Inland. Bei einer Hausstaubmilbenallergie empfiehlt sich ein Aufenthalt in den Bergen. Ab einer Höhe von 1.600 m haben Hausstaubmilben aufgrund der ganzjährig trockeneren Luft und des kühleren Klimas keine Überlebenschance. Warum nicht mal einen Urlaub im Hochgebirge genießen?

Auch wenn viele die erfrischenden Eigenschaften eines Sommergewitters als angenehm empfinden, so steigt in den Stunden nach dem Niederschlag die Konzentration von Pollenallergenen in der Luft. Durch den Aufprall von Regentropfen werden Pollenkörner aufgebrochen und setzen vermehrt Allergene frei. Aus diesem Grund ist es ratsam, nach einem Gewitter ausgedehnte Aufenthalte im Freien zu meiden.

Ungünstig für Asthmapatienten ist auch der häufige Aufenthalt in klimatisierten Räumen. Durch die von Klimaanlagen erzeugte trockene Luft kann es zu einer Austrocknung und Reizung der Schleimhäute der Atemwege kommen. Auch hohe Ozonkonzentrationen und Sommersmog wirken sich negativ auf die Atemwegsschleimhäute aus. Deshalb sollten körperliche Anstrengungen unter diesen Bedingungen vermieden werden. Sport ist aber gerade bei Asthmatikern sinnvoll. Die beste Zeit hierfür sind die frühen Morgenstunden.