Tipp

Kein Nikotin in der Schwangerschaft!
Auf das Rauchen sollten sie auf jeden Fall verzichten! Sowohl Ihre eigene Gesundheit als auch die Ihres ungeborenen Kindes werden durch das Rauchen beeinträchtigt.

Notfallmanagement während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft werden Sie ohnehin die Signale Ihres Körpers deutlicher beachten als vorher. Die regelmäßigen Peak-Flow-Messungen und Ihr Asthmatagebuch sollten Sie gerade in der Schwangerschaft fortführen. Sie sollten rasch einen Arzt aufsuchen, wenn

  • die Therapie nicht wirkt,
  • der Behandlungserfolg nicht anhält,
  • die Beschwerden stärker werden,
  • die Kindsbewegungen abnehmen.
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Asthma in der Schwangerschaft und Stillzeit

Asthma und SchwangerschaftEine Schwangerschaft kann das Asthma sowohl bessern als auch verschlechtern. Die wichtigsten Ziele sind die Geburt eines gesunden Kindes und der Schutz der werdenden Mutter vor Asthmabeschwerden. Es gibt eine Vielzahl von Hinweisen darauf, dass ein schlecht kontrolliertes Asthma eine Bedrohung für die Mutter und das ungeborene Kind sein kann. Viele Schwangere möchten dennoch in der Schwangerschaft auf alle Medikamente verzichten. Experten geben zu bedenken, dass ein Atemnotanfall das ungeborene Kind mehr schädigen kann als die Anwendung Ihrer Asthmamedikamente.

Die meisten Medikamente werden inhaliert, so dass ohnehin nur geringe Mengen des Wirkstoffes in den Blutkreislauf gelangen. Viele Asthmamedikamente werden deshalb als unbedenklich bei der Anwendung in der Schwangerschaft angesehen. Zu Beginn der Schwangerschaft sollten Sie ein ausführliches Beratungsgespräch mit Ihrem Haus- oder Lungenfacharzt führen. Ziel muss es sein, dass Ihr Asthma während der Schwangerschaft bestmöglich eingestellt ist. Ihr Arzt kann die Medikation auch unter Sicherheitsaspekten optimieren. Es ist außerdem ratsam, dass Ihr Haus- bzw. Lungenfacharzt und Ihr Gynäkologe im gegenseitigen Kontakt stehen, damit Sie eine umfassende Betreuung erfahren.

Während der Stillzeit gilt dann, dass die Asthma-Medikamente unbedingt weiter angewendet werden sollen, wie vom Arzt verschrieben. Da Kinder asthmakranker Mütter ein erhöhtes Risiko haben, selbst an Asthma zu erkranken, und Stillen mit der Muttermilch dieses Risiko senken kann, sollte auf das Stillen nicht verzichtet werden. Sie sollten aus diesen Gründen Ihr Kind möglichst 6 Monate stillen. Halten Sie auch hier Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt und Ihrer Hebamme, die Sie beratend unterstützen können.

Warum kann ein unzureichend behandeltes Asthma das ungeborene Kind gefährden?

Schlecht behandeltes Asthma kann einen Abfall des Sauerstoffgehaltes im mütterlichen und im Blut des ungeborenen Kindes verursachen. Dies kann das Wachstum und Überleben des Kindes im Mutterleib gefährden. Der Fötus benötigt ein konstantes Sauerstoffangebot für eine gesunde Entwicklung und ein normales Wachstum.