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Herbst

Im Herbst neigt sich die Pollensaison dem Ende zu. Aber Vorsicht! An warmen Tagen und abhängig vom Verlauf der vorangegangenen Sommersaison kann es auch im Herbst noch zu Pollenflug von Gräsern, Spitzwegerich, Brennnessel, Beifuß und Traubenkraut (Ambrosia) kommen. Für die Planung von Freizeitaktivitäten sind bei bestehender Pollenallergie auch im Herbst der Pollenflugkalender und aktuelle Pollenflugvorhersagen hilfreich.

Nebel oder die feucht-kalte Luft im Herbst können die Atemwege reizen und zu einer Verschlechterung des Asthmas führen. Die regelmäßige Messung Ihres Peakflows hilft Ihnen, diese Veränderungen frühzeitig zu erkennen und in Abstimmung mit Ihrem Arzt geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Der Herbst ist auch eine wichtige Zeit zur Vorbereitung der Atemwege auf den Winter. In der kalten Jahreszeit treten gehäuft Atemwegsinfektionen auf, die bei bestehendem Asthma zu Komplikationen führen können. Jetzt ist es besonders wichtig, das Immunsystem zu stärken. Ein gutes Mittel dafür ist sportliche Betätigung, die auch bei bestehendem Asthma möglich ist. Aber auch regelmäßige Saunabesuche oder Kneipp-Kuren sind nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt hilfreich. Bei der Ernährung sollten Sie jetzt auf Ausgewogenheit achten. Neben Vitaminen sollten auch genügend Spurenelemente wie Eisen und Zink aufgenommen werden. Ein Mangel an Zink kann die Infektanfälligkeit erhöhen. Auf Ihrem Speiseplan stehen jetzt idealerweise saisonale heimische Gemüse. Achten Sie bei der Auswahl auch auf mögliche Kreuzallergien.

Die Stärkung des Immunsystems trägt dazu bei, so genannte banale Infekte leichter zu überstehen. Auch ein gut funktionierendes Immunsystem kann oftmals eine große Gefahr, die jeden Winter droht, nicht abwenden: Die echte Grippe (Influenza). Hier hilft nur eine Grippeschutzimpfung, die idealerweise in den Monaten Oktober/November stattfinden sollte. Da sich die Grippeviren stetig verändern, ist jedes Jahr eine erneute Impfung mit dem aktuellen Grippeschutzimpfstoff notwendig. Älteren Atemwegspatienten wird darüber hinaus eine Pneumokokkenschutzimpfung empfohlen, die alle fünf Jahre aufgefrischt werden muss.