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Die Anamnese – Fragen über Fragen

Vielleicht erscheint es Ihnen seltsam, aber Ihr Arzt stellt Ihnen zu Beginn der Untersuchung eine Reihe von Fragen, evtl. auch persönlicher Natur, z. B. ob Sie Haustiere halten, ob die Beschwerden eher im Frühjahr/Sommer oder ganzjährig auftreten oder welchen Beruf Sie ausüben. Tritt Atemnot unter Belastung auf? Rauchen Sie? Sind in Ihrer Familie ähnliche Beschwerden bekannt? Ziel der Anamnese ist, bestimmte Faktoren zu ermitteln, die mit einer Verdachtsdiagnose „Asthma" in Einklang stehen.

Durch eine ausführliche Anamnese können aber auch andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen, z. B. eine Herzerkrankung ausgeschlossen werden. Bei der anschließenden körperlichen Untersuchung hört der Arzt die Lunge mit einem Stethoskop auf spezielle Geräusche ab. Durch die Verengung der Atemwege beim Asthma entstehen vor allem bei der Ausatmung ein charakteristisches Pfeifen in den Atemwegen oder Rasselgeräusche, die sich wegen des vermehrten Sekretes bemerkbar machen. Wenn keine Geräusche hörbar sind, bedeutet dies jedoch nicht, dass kein Asthma vorliegt, denn die Erkrankung tritt anfallsweise auf, mit beschwerdefreien Intervallen.