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Vermeidung von Auslösern und Verstärkern der Atemnot

Auch wenn es nicht immer einfach ist, sollten Sie Ihre individuellen Auslöser von Atemnot meiden. Pollen kann man z. B. durch eine geeignete Urlaubsplanung während der Hauptblütezeit aus dem Weg gehen. Auch pollendichte Luftfilter im Auto, die Abdichtung der Fenster mit pollendichter Gaze und die Aufbewahrung pollenbelasteter Straßenkleidung außerhalb des Schlafzimmers können Abhilfe schaffen.

Pollen:

  • Waschen Sie Ihre Haare bevor Sie zu Bett gehen.
  • Trocknen Sie Ihre Wäsche während der Pollensaison im Haus.
  • Spezielle Pollenfilter im Auto reduzieren die Pollenkonzentration im Wageninneren.
  • Statten Sie Ihre Wohnung mit speziellen pollendichten Gazen aus, dann können Sie zu jeder Zeit lüften und für reine Luft sorgen. 
  • Nach einem Sommergewitter steigt die Konzentration von Pollenallergenen in der Luft an. Aus diesem Grund ist es ratsam, nach einem Gewitter auf ausgedehnte Aufenthalte im Freien zu verzichten.
  • Vermeiden Sie Gartenarbeiten wie Laubfegen oder Rasenmähen.

Hausstaub:

  • Sorgen Sie für eine möglichst staubfreie Umgebung. Regelmäßiges Staubsaugen ist sinnvoll, sollte aber nicht durch den Allergiker selbst erfolgen. Lüften Sie beim und nach dem Staubsaugen gut durch. Wischen Sie Staub mit einem feuchten Tuch.
  • Verwenden Sie eine allergikerfreundliche Matratze bzw. eine milbendichte Umhüllung. Achten Sie beim Bettzeug auf kochfeste oder allergikergeeignete Ware und/oder verwenden Sie milbenundurchlässige Bezüge.
  • Verzichten Sie, wo es möglich ist, aber vor allem im Schlafzimmer, auf Gardinen, Teppiche oder andere Staubfänger wie Plüschtiere oder Polstermöbel, die sich schlecht reinigen lassen und Hausstaubmilben einen Lebensraum bieten.
  • Besonders wohl fühlen sich Hausstaubmilben in einer feuchtwarmen Umgebung. Durch regelmäßiges Lüften können Sie die Verbreitung der Übeltäter eindämmen.

Anstrengung:

  • Körperliche Anstrengung kann bei manchen Asthmapatienten zu Atemnot oder einem Asthmaanfall führen. Dennoch sollten Asthmatiker nicht komplett auf Sport verzichten.
  • Achten Sie beim Sporttreiben darauf, Ihre individuellen Auslöser zu vermeiden. Für Sport im Freien eignen sich die frühen Morgenstunden am besten, da hier die Belastung durch Pollen (Frühjahr / Sommer), Nebel (Herbst / Winter) oder Luftschadstoffe am geringsten ist.
  • Achten sie darauf, sich vor dem Training gut aufzuwärmen, denn ein schneller Einstieg in die Belastung kann eine Verengung der Atemwege auslösen. Wählen sie Sportarten, bei denen Sie sich möglichst gleichmäßig belasten wie Schwimmen, Radfahren oder Laufen.
  • Wenden Sie vor dem Sport Ihr Bedarfsspray an.

Nasskalte oder trockenkalte Luft:

  • Hohe Luftfeuchtigkeit oder Nebel kann die Atemwege einiger Asthmapatienten reizen. Verzichten Sie in diesem Fall auf Anstrengungen im Freien und verlegen Sie Ihre Aktivitäten in Innenräume.
  • Kalte trockene Luft kann ebenfalls ein Auslöser von Atemnot sein. Ein Tipp für den Winterspaziergang: Ein Schal oder Tuch vor Mund und Nase kann die Luft etwas vorwärmen und anfeuchten, so dass sie die Atemwege weniger reizt.