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Asthma von A – Z

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A

Akut
Kennzeichnet schnell zum Ausbruch kommende Erkrankungen mit einer vergleichsweise kurzen Dauer (3 bis 14 Tage). Ein Beispiel für eine akute Erkrankung ist eine Erkältung.

Alveolen
Lungenbläschen am Ende der kleinsten Bronchien. In den Lungenbläschen findet der Gasaustausch statt. Sauerstoff gelangt durch die Alveolen in den Blutkreislauf und Kohlendioxid wird ausgeatmet.

Allergie
Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers gegen an sich harmlose Stoffe aus der Umwelt (Allergene) oder künstlich hergestellte Stoffe. Allergien treten häufig in den Atemwegen (Atemnot), auf der Haut (juckender Ausschlag) oder im Magen-Darm-Trakt (Durchfall, Magenschmerzen) auf.

Allergene
Substanzen, welche eine Allergie auslösen. Hierzu zählen natürlich vorkommende Substanzen (z. B. Pollen, Tierhaare, Nahrungsmittel) oder künstlich hergestellte Stoffe (z. B. Aroma-, Farbstoffe, Latex, Medikamente).

Allergische Rhinokonjunktivitis
Heuschnupfen. Eine allergische Erkrankung der oberen Atemwege. Häufige Symptome sind eine verstopfte, juckende Nase, Niesreiz und tränende Augen. Hauptauslöser des Heuschnupfens sind Pollen sowie Tierhaare (z. B. Katzen). Der Name „Heuschnupfen" oder „Heufieber" verweist auf die saisonalen Beschwerden im Frühjahr und Sommer. Doch können die Symptome auch ganzjährig auftreten, wenn sie z. B. durch Hausstaubmilben ausgelöst werden.

Anamnese
Vorgeschichte einer Krankheit. Der Arzt stellt Fragen zu den momentanen Beschwerden und ob diese Beschwerden schon länger bestehen. Ebenso wichtig ist die Frage nach anderen Vorerkrankungen und welche Erkrankungen in der Familie des Patienten aufgetreten sind.

Anaphylaktischer Schock
Der anaphylaktische Schock stellt die Extremvariante einer allergischen Reaktion dar. Die überschießende Reaktion kann zu einem generellen Kreislaufversagen führen. Am häufigsten tritt diese Schockform nach Insektenstichen auf, aber auch nach Genuss von allergieauslösenden Nahrungsmitteln oder nach Medikamentengabe.

Anstrengungsasthma
Bei einem bestehenden Asthma kann körperliche Belastung zu Atemnot führen. Besonders häufig sind Kinder und Jugendliche davon betroffen. Die Ursachen für die Atemnot beim Anstrengungsasthma sind noch nicht vollständig geklärt. Experten vermuten jedoch, dass Wärme- und Flüssigkeitsverluste der Schleimhäute für die akute Atemnot beim Anstrengungsasthma verantwortlich sind.

Antikörper
Eiweißmoleküle (Proteine), die als Reaktion auf bestimmte Stoffe, sog. Antigene, gebildet werden. Antikörper stehen im Dienste des Immunsystems. Ein bestimmtes Antigen stimuliert in der Regel die Bildung ganz bestimmter, dazu passender Antikörper, die nur diesen Fremdstoff erkennen. Antikörper sind zentrale Bestandteile des Immunsystems höherer Wirbeltiere. Man bezeichnet Antikörper auch als Immunglobuline (z. B. IgE).

Asthma
Asthma ist gekennzeichnet durch eine chronische Entzündung der Atemwege infolge einer Überempfindlichkeitsreaktion auf bestimmte Reize. Dabei reagieren die Atemwege (Bronchien) auf normalerweise harmlose Auslöser mit einer unangemessen starken Entzündungsreaktion. Spürbares Symptom ist die anfallsweise auftretende Atemnot infolge der Verkrampfung der Atemwegsmuskulatur sowie die vermehrte Schleimbildung.

Atemfrequenz
Die Zahl der Atemzüge bei der Ein- und Ausatmung innerhalb einer bestimmten Zeit (1 Minute). Erwachsene atmen ca. 12 - 15 Atemzüge, Jugendliche 16 - 19 Atemzüge und Kinder 20 - 25 Atemzüge pro Minute.

Atemzugvolumen
Die Atemmenge, die in Ruheatmung pro Atemzug ein- und ausgeatmet wird. Das Atemzugvolumen beträgt beim Erwachsenen ca. 0,5 - 0,7 Liter.

Atopie
Familiär auftretende Neigung zur Entwicklung bestimmter Krankheiten (allergisches Asthma, allergische Rhinokonjunktivitis, Neurodermitis) auf dem Boden einer immunologischen Überempfindlichkeitsreaktion mit vermehrter IgE-Produktion.